Die ersten Pläne gehen auf das Jahr 1872 zurück, als eine Proponentengruppe am Schottenring ein "Wiener Actien Theater" errichten wollte (Aufbringung der Mittel durch die Gründung einer AG). Am 3. Oktober 1872 erfolgte die kaiserliche Genehmigung zum Bau eines stabilen Theaters unter dem Namen "Komische Oper" für "theatralische Vorstellungen jeder Art und des Ballets", am 29. Jänner 1873 erteilte die Gemeinde Wien den Baukonsens.
Ab 1880 stand das Theater unter der Direktion von Franz Jauner, unter dem es am 8. Dezember 1881 unter dramatischenUmständen abbrannte (Ringtheaterbrand). Von einem Wiederaufbau wurde Abstand genommen. An der Stelle der abgetragenen Brandruine entstand aus Mitteln der kaiserlichen Privatschatulle das sogenannte Sühnhaus, das 1945 ausbrannte und 1951 abgetragen wurde. Lange Zeit blieb das Grundstück unverbaut. Erst 1969-1971 entstand (unter gleichzeitiger Heranziehung des Nachbargrundstücks) der Neubau der Polizeidirektion.
Die vier Attikafiguren ("Singendes Quartett" von Friedrich Steger) wurden im östlichen Teil des Pötzleinsdorfer Schlossparkes (Pötzleinsdorfer Schloss) aufgestellt.
(Quelle: wien.gv.at)